Familienschutzwerk: RICHTIGSTELLUNG der Kritik im Internet

Im Internet wurde vor allem auf der Seite Antispam unter anonymen Nutzernamen behauptet, dass Personen durch das Familienschutzwerk e.V. angerufen worden seien und dass solche Anrufe „illegal“ seien, etc.

Selbst wenn durch einzelne externe Telefonisten tatsächlich fehlerhaft oder gar betrügerisch gearbeitet wurde, dann geschah dies unautorisiert, ohne Auftrag, ohne Zutun, ohne Wissen und ohne Wollen des Familienschutzwerks und dessen Vereinsleitung.

Das Forum „Antispam“ halten wir für höchst fragwürdig. Es handelt sich dabei möglicherweise um einen „Prozessgenerator“ für einige Anwälte. Es wird durch herabsetzende Behauptungen provoziert und dabei (möglicherweise) gehofft, dass deswegen jemand gegen Antispam klagt, denn dann kann einer der Anwälte, (die selbst bei Antispam schreiben und dort Mitglied sind…!) auf einen Auftrag hoffen. Gewinnt der Anwalt den Fall, stehen ihm Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) zu, verliert Antispam, wurden in mindestens einem Fall die vom Antispam zu tragenden Gerichtsgebühren auch nach über einem Jahr nicht bezahlt und da Antispam als “eingetragener Verein” firmiert, gibt es auch keine Durchgriffshaftung auf dessen Vorsitzenden.

Behauptung das Familienschutzwerk habe vor Gericht verloren

Jemand (vermutlich aus dem Umfeld von Antispam) verbreitet im Internet ein Urteil, nach dem das Familienschutzwerk vor Gericht gegen das Forum „Tellows.de“ verloren hat. Das ist richtig. Denn während des Verfahrens gegen Tellows lagen uns noch nicht alle Erkenntnisse über den Fall vor. Nur deshalb haben wir verloren.

Kurz danach hat das Familienschutzwerk jedoch gegen die Seite „Antispam-ev.de“ gewonnen und zwar:

– bezüglich fast identischer Behauptungen
– vor dem gleichen Gericht (Hamburger Landgericht)
– vor den gleichen drei Richterinnen.

Im Internet wird jedoch nur das alte Urteil in dem das Familienschutzwerk verloren hat verbreitet. Die beiden relevanteren (weil neueren) und positiven Gerichtsbeschlüsse der gleichen Richterinnen werden jedoch verschwiegen…

Am 31.03.2015 haben drei Richterinnen des Hamburger Landgerichts Antispam diverse Äußerungen verboten (Gerichtsbeschluss 1), nach denen das Familienschutzwerk angeblich betrogen hätte, gegen den Datenschutz verstoßen hätte, etc. Antispam hat dagegen Widerspruch eingelegt und es gab eine große mündliche Verhandlung vor dem Hamburger Landgericht. Antispam durfte den drei (!) Richterinnen seinen Standpunkt in einer mündlichen Verhandlung detailliert darlegen und tat dies auch. Die drei Richterinnen urteilten dennoch, dass die Äußerungen des Antispam e.V. verboten sind und bleiben (bis auf wenige irrelevante Äußerungen). Dieses zweite positive Urteil finden Sie hier. (Gerichtsbeschluss 2).

Die vorliegenden Urteile reichen uns, um klar zu stellen, dass dem Familienschutzwerk vor Gericht bereits recht gegeben wurde. Aus rein wirtschaftlichen Gründen (genauer: allein wegen des hohen zu erwartenden Zeit- und Arbeitsaufwands) verfolgen wir das Verfahren bzgl. der o.g. Gerichtsbeschlüsse daher nicht weiter und haben dies dem Gericht mitgeteilt, weshalb Beschlüsse gemäß unserem Wunsch vom Gericht aufgehoben wurden. Damit können wir leben, da der Verein so sehr viel Arbeitszeit spart und dennoch zeigen kann, wie das Hamburger Landgericht bereits geurteilt hat.

Es ist falsch, dass telefonische Spendenanrufe illegal sind

Selbst wenn es die behaupteten „Kaltanrufe“ gegeben hätte, wären diese legal gewesen, denn Anrufe ohne vorherige ausdrückliche Genehmigung sind nur dann verboten, wenn sie den Verkauf von Waren oder Dienstleistungen zum Inhalt haben. Eine (zweckungebundene) Spende ist jedoch weder eine Ware, noch eine Dienstleistung. Mehr dazu hier (folgt).

Angebliche betrügerische Behauptungen

Angeblich hätten Anrufer den Angerufenen gesagt, dass diese schon vorher an den Verein gespendet hätten. Dies geschah jedoch (wenn überhaupt) ohne Auftrag durch das Familienschutzwerk. Die Gegenseite versucht daraus einen „Betrug“ zu kreieren, was jedoch nicht gelingt, da eine (unwahre) Behauptung nach der jemand schon vorher an das Familienschutzwerk gespendet habe, in aller Regel nicht geeignet ist, um (unterm Strich) mehr spenden zu bekommen. Fast jeder, der so angesprochen wird, würde merken, dass das nicht stimmt und dann wahrscheinlich gar nicht mehr spenden. Solch eine Behauptung bringt also insgesamt weniger Spenden und selbst wenn jemand glaubt, dass er bereits vorher gespendet habe, genügt das (alleine) normalerweise nicht, um jemanden zu veranlassen, eine Spende zu geben, die er nicht auch so gegeben hätte. Die Vorwürfe ergeben also gleich aus zwei Gründen keinen Sinn. Dennoch hat eine bisher noch unbekannte Person Herrn Schneider offenbar angezeigt. Wir gehen derzeit davon aus, dass die Anzeige aus dem Umfeld von Antispam stammt.

Anzeige gegen Phil Schneider

Im Internet wird berichtet, dass Phil Schneider wegen Betrugs angezeigt worden sei. Wenn der Verdacht besteht, dass in einem externen Callcenter unsauber gearbeitet wurde, steht selbstverständlich erstmal er in der Schusslinie. Wir bescheinigen Herrn Phil Schneider jedoch höchste Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit und danken ihm für seinen stets überaus wertvollen Einsatz für das Familienschutzwerk. Die damaligen angeblichen Verfehlungen durch Telefonisten im Zusammenhang mit Telefonanrufen bei Spendern sind ihm nicht anzulasten.

Stern

Sogar der Stern hat die Behauptungen des Antispam e.V. aufgegriffen und berichtete ebenfalls über angeblich „unerlaubte“ Werbemethoden des Familienschutzwerks, etc. Der Stern berichtete u.a., dass die Kinderküche des Familienschutzwerks „temporär nur eingeschränkt“ geöffnet sei. Das war zwar kurzzeitig richtig, da die pädagogische Leiterin aus familiären Gründen ausgefallen war, als der Artikel geschrieben wurde, war das Problem jedoch bereits geklärt, die Kinderküche war bereits regulär geöffnet. Auch sonst enthielt der Bericht diverse unwahre oder zumindest verdrehte Tatsachenbehauptungen, welche sich offenbar auch auf die Behauptungen von Antispam stützten. Es ist außerdem falsch, dass das DZI uns ein “Spendensiegel” verweigert hätte.Das haben wir nie beantragt. Es kostet bis zu 14.000 € Gebühren pro Jahr…

Vorwürfe der Firma „DZI – Deutsches Sozialinstitut für soziale Fragen“

Die DZI Bewertung basiert lediglich auf angeblich “drängender Spendenwerbung”, die Spendenverwendung wird vom DZI nicht kritisiert. Das DZI bat uns um die Übersendung von Finanzzahlen. Wir wollten es besonders gut machen und haben dem DZI angeboten, in unserer Buchhaltung (in Bargteheide, 30 Minuten vom Haburger Hauptbahnhof) zusätzlich alle Aktenordner, Unterlagen, Kontoauszüge, Verträge, etc. einzusehen. Aber das interessierte das DZI nicht, es wurde direkt ein möglichst negativer Beitrag über uns verfasst. Das DZI hat sich nie die Mühe gemacht, unsere Projekte zu besuchen.

Es gibt Vereine, die der Meinung sind, dass DZI mache mit schlechten Bewertungen Druck – wer kein Spendensiegel (für bis zu 14.000 € pro Jahr) beantragt, läuft Gefahr, vom DZI ebenfalls negativ dargestellt zu werden. Es fühlt sich für viele Vereine fast an wie moderne und legale “Schutzgelderpressung”. Das DZI vergibt Spendensiegel und verlangt dafür bis zu 14.000 Euro pro Jahr. Klar ist es fraglich, wie neutral das DZI ist, wenn es u.a. von den Vereinen finanziert wird, die bereit und in der Lage sind, 14.000 € pro Jahr für ein Spendensiegel zu bezahlen. Das DZI ist nicht so seriös, wie es sich selbst gerne darstellt, Google zeigt bei einer Suche nach Kritik am Deutschen Sozialinstitut für soziale Fragen immerhin 53.000 Suchergebnisse. Das DZI lebt offenbar gut davon, Vereine (insbesondere welche die kein Spendensiegel beantragt haben und als Kunden daher nicht in Frage kommen) im Internet schlecht zu machen und kostenpflichtig Spendensiegel an Vereine zu vergeben, die jährlich bis zu 14.000 € zahlen können. Das DZI residiert in einer Nobelvilla im teuren Nobelstadtteil Berlin-Dahlem. Wir fragen uns, wofür eine Firma, die Wohltätigkeitsvereine bewertet (die sie zum Teil nie besucht hat), diese Villa benötigt…:

familienschutzwerk-kritik-dzi-antispam-stern-charitywatch

DZI, Bernadottestr. 94, 14195 Berlin-Dahlem

Charitywatch

Charitywatch ist die private Webseite des Bloggers Stefan Loipfinger. Er hatte eigenen Angaben zufolge versucht, mit seinem „Spendenblog“ Geld zu verdienen, ist damit aber gescheitert, wie er auf seiner Webseite selbst berichtet. In der kurzen Zeit seines Wirkens hat er bei seinem Versuch mit negativer Onlinekritik Geld zu verdienen jedenfalls viele Unwahrheiten verbreitet. Einige davon werden hier veröffentlicht:

http://sage-die-wahrheit.de/
http://sage-die-wahrheit.de/archiv.html
http://sage-die-wahrheit.de/aktuell.html

Auf seinem Blog “Charitywatch” behauptet Stefan Loipfinger:

“Wer mit einem selbst kreierten Spendensiegel Geld akquiriert, ist
höchstwahrscheinlich unseriös.“

Stefan Loipfinger veröffentlicht dazu das folgende jpg:

familienschutzwerk-kritik-antispam-stern-charitywatch

Diese Grafik wurde durch Stefan Loipfinger bewusst aus dem Zusammenhang unserer damaligen Webseite gerissen, wodurch beim Besucher der Seite Charitywatch der falsche Eindruck entsteht, das Familienschutzwerk habe diese Grafik “wie ein externes Spendensiegel” verwendet. Das ist jedoch falsch. Die Grafik entsprach zu 100 % dem Design unserer damaligen Webseite. Jedem Besucher war sofort klar, dass es sich nicht um ein externes Spendensiegel handeln kann, sondern dass es sich um eine eigene werbliche grafische Hervorhebung einer Tatsache handelte, denn die Grafik entsprach komplett dem damaligen Vereinsdesign und zwar in folgenden Punkten:

– Farben (blau, rot, weiß auf hellblauem Hintergrund)
– Linienstärke
– Rundungen und deren Winkel
– weißer Rahmen um die blaue Linie
– Selbst der blaue Haken erschien in genau diesem Design auch an mehreren anderen Stellen der Webseite
– Schriftart
– Schriftgröße
– Schriftfarbe (blau und rot)

Wir hoffen, wir konnten den Vorwürfen mit dieser Richtigstellung ein Stück weit den Wind aus den Segeln nehmen und danken all unseren lieben SpenderInnen und FreundInnen für ihre wichtige und wertvolle Hilfe, die Treue auch in stürmischen Zeiten und den vielen guten Zuspruch in Bezug auf die Kritik im Internet.

Viele Grüße aus der Kinderküche

Das Familienschutzwerk-Team am 11.1.2017